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Workshop

Wie genau ein achtung°liebe Workshop abläuft erfahren Sie hier. Hier bekommen Sie einen Überblick darüber, was unsere Basisstruktur ist und welche Phasen durchlaufen werden.

Unser Workshop ist auf vier bis sechs Schulstunden ausgelegt. Wir empfehlen mindestens vier Stunden, damit genügend Zeit ist, um die geplanten Themenschwerpunkte anzusprechen und auch noch Raum für offene Fragen bleibt.

Wir absolvieren unsere Schulbesuche immer im Team – bestehend aus einer Frau* und einem Mann*.

Der konkrete Ablauf eines Schulbesuchs ändert sich von Klasse zu Klasse. Uns ist es sehr wichtig, die Inhalte individuell an das Wissen, die Interessen und die Fragen der jeweiligen Klasse anzupassen.

Das Ziel ist es, in dieser Zeit mindestens fünf Themenblöcke zu bearbeiten:

1. Vorstellung und Aufbau eines sicheren Rahmens

Im ersten Block stellen wir uns und unser Projekt vor. Wir versuchen mit lockeren interaktiven Spieleinheiten und Methoden die Hemmung der Schüler*innen abzubauen und offen über intime Themen zu sprechen. Hierbei wird den Schüler*innen vermittelt, dass sie wirklich alle Themen ansprechen können ohne dabei bewertet, verurteilt oder ausgelacht zu werden.

2. Basics: Anatomie und der Menstruationszyklus

Im zweiten Block erarbeiten wir gemeinsam die Anatomie der Geschlechtsorgane, auch im Bezug zu Lust und Sex. Auch der Zyklus der Frau* wird hier besprochen.

3. Sex & Beziehungen: Verhütung, das Erste Mal, Realität vs. Pornografie, Lust & Consent, Gender & LGBTQ*

Daran schließt sich der Themenkomplex Verhütungsmittel an. Zur Veranschaulichung haben wir alle gängigen Verhütungsmittel dabei. Die verschiedenen Wirkmechanismen werden erläutert und Vor- und Nachteile aufgezeigt. Außerdem werden in diesem Themenblock individuelle Schwerpunkte gelegt. Mögliche Themen sind: das Erste Mal, Realität vs. Pornografie, Lust & Consent, Gender & LGBTQ*

4. Kleingruppen: geschlechtergetrennter Teil, Fragen können hier im kleinen Rahmen gestellt und beantwortet werden

Der vierte Abschnitt ist für den geschlechtergetrennten Teil reserviert. Hierbei versuchen wir, einen geschützten Raum für Fragen zu bieten, die in der großen Gruppe vielleicht nicht gestellt werden würden. Durch Spiele wie „10 Fragen, die ich immer schon ans andere Geschlecht hatte“ wird die Kommunikation zwischen den Geschlechtern positiv angeregt. Auch den Beziehungskuchen backen immer alle mit viel Enthusiasmus und klären so, was für Vorstellungen sie von einer Beziehung haben.

5. Anonyme Fragen: hier kommt die Gruppe wieder zusammen und die Schüler*innen können anonym Fragen stellen, welche von den Workshopleiter*innen beantwortet werden

Abschließend widmen wir uns der Blackbox. Die Schüler*innen haben die Möglichkeit, anonym Fragen in diese zu werfen, anschließend versuchen wir diese gemeinsam zu beantworten. Den Abschluss bilden eine kurze Feedbackrunde sowie die Verteilung von Infomaterial zum Nachlesen.